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Trier

Austausch zwischen Politik und Handel

Vertreter aus Politik und Einzelhandel haben beim Sommerfest des Einzelhandels reichlich Kontaktpflege betrieben.

Das diesmal neben Gesprächen auch Reden auf dem Programm standen, hatte einen besonderen Grund: Der Verband dankte seinem Ehrenpräsidenten Rainer E. Meyer.

Offizielle Reden sind beim gemeinsamen Sommerfest des Trierer Einzelhandelsverbandes und der City-Initiative eigentlich tabu. Die Gespräche untereinander stehen im Mittelpunkt. Doch in diesem Jahr durchbrach EHV-Pfäsident Michael Müller die Tradition. "Allerdings aus gutem Grund" wie er den zahlreichen Gästen mitteilte. Zum 90. Geburtstag des Verbandes wurde auch das 105 Jahre alte Haus des Handels umfassend saniert. Dabei legte sich Ehrenpräsident RAiner E. Meyer ordentlich ins Zeug, plante, organisierte und managte alle wichtigen Aufgaben . Von Michael Müller und dem Verband gab es als Dank für das ehrenamtliche Engagement viel Lob und zur Erholung eine Wochenendreise.
Trier-Saarburgs Landrat Günter Schartz gehörte ebenso zur Politikprominenz wie der Bundestagsabgeordnete Bernhard Kaster, der Trierer Landtagsabgeordnete Berti Adams (alle CDU) und die rheinland-pfälzische Sozialministerin Malu Dreyer (SPD) mit Ehemann und Oberbürgermeister Klaus Jensen. Das Ehepaar hatte noch kurz zuvor der offiziellen Einsegnung des Erweiterungsbaus des Krankenhauses der Borromäerinnen beigewohnt. Da Gesundheitswesen und Handel in der Stadt Trier eine herausragende Stellung einnehmen, waren beide Termine für OB und Ministerin "schöne und angenehme Verpflichtungen". Bernhard Kaster outete sich in Sachen Mode als Lokalpatriot: "Ich kaufe fast nur in der Region ein, nicht in der Bundeshauptstadt". Für den ebenfalls anwesenden Präsidenten der Handwerkskammer Rudi Müller ist dies eine Selbstverständlichkeit: "Zwar muss mich meine Frau zum Einkauf drängen, aber dann geht es sehr schnell".
Dass das Sommerfest höchsten Ansprüchen standhielt, bestätigte der Landtagsabgeordnete und Metzgermeister Berti Adams. "Die Braten, Schwenker und Würstchen sind ausgezeichnet", und lobte damit einen Berufskollegen. EHV-Präsident Michael Müller und sein Geschäftsführer Alfred Thielen freuten sich, dass trotz des Regens annähernd 200 Gäste wiederum den Weg in das Verbandshaus gefunden hatten. "Ich bin froh, dass wir uns noch kurzfristig für das Aufstellen eines Festzeltes entschieden haben", resümierte Thielen erleichtert. "Wir hoffen aber, dass ein solches Regenwetter zukünftig die Ausnahme bleibt, denn bei dieser hervorragenden Resonanz stoßen wir ansonsten an unsere Grenzen."
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