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Trier

Einkaufen ohne Hürden

Acht Trierer Unternehmen erhalten das Zertifikat "Generationenfreundliches Einkaufen"

Wirtschaftsdezernet Thomas Egger und der Präsident des Einzelhandlesverbandes Michael Müller übergaben die Urkunden an die Vertreter der Firmen City Sport, Lambert & Söhne, Mephisto-Shop, Muskhaus Reisser, Kaufmarkt Surges, O´magga nagga, Optik Ruschel und Senior Aktiv Trier. Die zertifizierten Betriebe haben nicht nur die 18 Punkte erfüllt, deren Bestehen für die Verleihung des Zertifikats erforderlich sind, sondern sie haben alle weit über 70 Prozent der notwendigen Punkte erreicht. Die niedrigste Prozentzahl der acht zertifizierten Betriebe lag bei 89 Prozent.
Da in einem größeren Unternehmen die Kriterien zur Verleihung des Zertifikats schwieriger zu erfüllen sind als in einem kleinen Betrieb, zeigte sich Müller besonders erfreut, dass sich mit dem Gartencenter Lambert ein so genannter "Grosser" der Prüfung gestellt und mit 96 Prozent hervorragend bestanden hat. Ebenso erfreut war der Präsident über den Lebensmittelmarkt von Gerhard Surges, der trotz seiner beschränkten Verkaufsfläche bereit ist, die Wege so zu gestalten, dass sie für Rollstuhlfahrerer breit genug sind und sich keine Hindernisse durch Werbestopper oder Getränkekisten auftun. "In diesem Betrieb", so der Chef des Einzelhandelsverbandes, "konnte der Geschäftsführer des EHV Alfred Thielen, der als Prüfer fungierte, besonders spüren, wie der Inhaber sich mit den Bedürfnissen und Wünschen seiner Kundschaft identifiziert." Das Geschäft "Senior Aktiv Trier" errichte sogar die Traumzahl von 100 Prozent. Inhaberin Claudia Oppenländer legt bewusst Wert auf eine generationenfreundliche Verkaufsphilosophie. Der Schuheinzelhändler Jürgen Poss beantragte gleich für seine beiden Betriebe O´magga nagga und Mephisto die Zertifizierung und bestand auch mit Beiden die Prüfung. Dass auch Handelsunternehmen mit Treppen im Geschäft generationenfreundlich sein können, bewies Georg Kern, Inhaber vom Musikhaus Reisser, der die damit verbundenen strengen baulichen Anforderungen des Zertifikats beanstandungsfrei erfüllte. Auch das Optikgeschäft Ruschel löste das Treppenproblem vor dem Geschäftseingang mit der Anfertigung einer Rampe und konnte somit ebenfalls das begehrte Qualitätszeichen entgegenehmen. Zum Schluss hob der Präsident Stefan Drescher hervor, der in seinem Geschäft City Sport eine Hürde nahm, die oft bei Textiliten zur Versagung des Zertifkats führt, nämlich die Bereits der Umkleidekabine. Diese entsprach mit 1,20 m x 1,20 m exakt dem verlangten Kriterium.

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