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Trier

Der Minister nahm die Gelegenheit wahr, sich umfassend über die aktuelle Situation des mobilen Fahrverkaufs im Allgemeinen, aber auch der rollenden Lebensmittelmärkte aus Neuendorf/Eifel im Speziellen zu informieren. Immerhin leistet die Fa. HEIKO in den ländlichen Gebieten der Region, aber auch darüber hinaus, einen entscheidenden Beitrag zur Nahversorgung der Bevölkerung mit Lebensmitteln. In den meisten der insgesamt 1800 Orte,Ortschaften und Gemeinden, die HEIKO mit seinen Verkaufsfahrzeugen anfährt, sind viele gerade ältere Kundinnen und Kunden auf die Belieferung mit frischen Lebensmitteln direkt vor ihre Haustüre angewiesen. Die Kunden schätzen die Qualität und die Frische des Sortimentes gepaart mit einem freundlichen und zuvorkommenden Service. Mit ingesamt 65 Lebensmittelmärkten "auf Rädern" und über 30.000 Stammkunden ist HEIKO mittlerweile das größte Einzelunternehmen in der mobilen Lebensmittelversorgung in Deutschland.

Insbesondere zeigte sich Hering beindruckt vom überaus großen Anteil regionaler Produkte am Gesamtsortiment. 34% aller verkauften Waren werden nämlich in der Region erzeugt und stärken damit den Wirtschaftsstandort Eifel.

Zur Überraschung aller Anwesenden ließ es sich der Wirtschaftsminister nicht nehmen, persönlich einmal hinter einer Verkaufstheke in einem HEIKO-Wagen zu stehen.

Der Kontakt zwischen Heiko und dem Wirtschaftministerium Rheinland-Pfalz kam vor mehr als einem Jahr zustande. Damals versuchte die Europäische Union eine europaweit verbindliche Regelung für das Steuern von Kleinlastwagen durchzusetzen. Der Vollzug dieser Verordnung in der angedachten Form hätte aber das Aus für viele Verkaufstouren zahlreicher mobiler Händler in Deutschland bedeutet. Damit wäre nicht nur die Nahversorgung erheblich gefährdet gewesen, sondern auch die damit verbundenen Arbeitsplätze. Durch das Veto von Rheinland-Pfalz aufgrund des engagierten Einsatzes der Landtagsabgeordneten Monika Fink aus Idesheim und dem Wirtschaftsminister konnte jedoch eine Ausnahmeregelung von dieser Verordnung für Verkaufswagen erzielt werden. Das erfolgreiche Nahversorgungskonzept der Fa. HEIKO, Lebensmittel in hoher Qualität direkt vor der Haustür zu verkaufen, bleibt also damit in allen 1800 Orten der Region, Mosel, Hunsrück, Eifel, Rheinland-Pfalz, Luxemburg und der deutschsprachigen Gemeinschaft in Belgien erhalten.

Unterstützt wurde die Fa. HEIKO auch vom Einzelhandelsverband Region Trier, der über den Hauptverband des Deutschen Einzelhandels (HDE) und dem Büro in Brüssel wertvolle Hilfe leisten konnte. Daher war auch der Geschäftsführer Alfred Thielen bei dem Besuch des Ministers vor Ort.

 



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