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Trier

Auf "Vermittlung" des Vorsitzenden der Trierer FDP-Stadtratsfraktion Thomas Egger nahm die FDP Landtagsfraktion das Angebot des Einzelhandelsverbandes an, ihre in Trier geplante Tagung im historischen Sitzungssaal der Wirtschaftsorganisation durchzuführen.

Der Präsidient des EHV Michael Müller zeigte sich hoch erfreut, zum ersten Mal eine Landtagsfraktion im Haus des Handels in Trier begrüßen zu können. Nachdem Müller das unter Denkmalschutz stehende Handelshaus und die Struktur des Verbandes kurz vorgestellt hatte, nahm er die Gelegenheit wahr, seinen Regionalverband als direkten Ansprechparter der Landesregierung für die Belange des Einzelhandels in der Region anzubieten, da nach der Strukturreform des HDE der Landesverband Rheinlan-Pfalz bald aufgelöst werden soll. Darin war auch der mehr oder weniger versteckte Hinweis enthalten, dass Müller in der neuen Legislaturperiode ab 2011 wieder mit der FDP als Koalitionspartner rechnet.

Müller nutzte die Gunst der Stunde auch, um kommunalpolitisch sein Leid über die schlechte Erreichbarkeit der Stadt Trier zu klagen. Als Müller landespolitisch eine Stärkung des Handelsstandortes Innenstadt durch eine landesgesetzlich verankerte Verpflichtung zur Bildung sogeannter Buisiness-Improvement-Districts (BIDs) forderte, regte sich bei Einzelnen seiner prominenten Zuhörerer Widerstand. Die FDP unterstützt als liberale Partei eher den freiwilligen Zusammenschluss.

Große Übereinstimmung herrschte dann aber wieder bei dem bundespolitischen Thema Erbschaftssteuer, die Müller als mittelstandsfeindlich und bürokratisch bezeichnet.

Der Vorsitzender der FDP-Landratsfraktion Herbert Mertin bedankte sich im Anschluss für die Gastfreundschaft des Trierer Handels.

 

 



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